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16.05.2022.  Claudia Michl 

Regenwetter muss nicht trist sein


Natürlich mag ich die Sonne lieber als den Regen. Aber so ganz ohne geht es dann eben doch nicht. Die Natur hat es leider auch auf meinen speziellen Wunsch nicht so eingerichtet, dass es nur regnet, wenn ich schlafe, sondern auch wenn ich raus muss. Klar liegt überall mein Regenschirm bereit, aber manchmal nervt das rumgetragen, oder der Regen kommt gefühlt von überall her und der Schirm nutzt einfach mal garnix. Oder ich brauche meine Hände frei für anderes.


Drum muss eine Regenjacke her. Eine die trocken hält. Aber auch eine die cool ist. Weil – man wird doch wohl noch stylisch nass werden dürfen oder?


Meistens mögen wir Regenjacken ja nicht, weil wir oft drin schwitzen. Tja – wenn eine Jacke wasserdicht ist, dann ist sie eben wasserdicht – von innen genauso wie von außen. Das ist mal das Grundprinzip. Aber darüber hinaus gibt es natürlich eine Menge hochwertiger, atmungsaktiver Materialien, pfiffige Tricks (wie Lüftungslöcher) oder eben auch Kompromisse zwischen richtig wasserdicht und nur wasserabweisend.


Welche Variante da für Dich die richtige ist, das musst Du selber entscheiden. Ich persönlich gehe selten bei strömendem Regen stundenlang spazieren. Darum muss es nicht 100% wasserdicht sein. Wenn die Jacke dann innen noch ein angenehmes Stoff- oder Mesh-Futter hat, dann bin ich damit völlig zufrieden. Wie mit einer leichten Windjacke, die einem kleinen Nieselregen auch wegsteckt, weil das Wasser eben leichter abperlt durch eine leichte Beschichtung.


Aber wenn Du viel draußen bis, bei Regen, Matsch und Wolkenbruch – oder wenn Du an der See Urlaub machst und zum Regen auch noch eine steife Brise weht – dann sind unsere dänischen Funktionsjacken ein Traum. Wasserdicht, verschweißte Nähte, gefüttert und trotzdem atmungsaktiv. Die Oberfläche nicht gummiartig und glatt,  sondern mit einem Griff wie Baumwollstoff, aber komplett wasserdicht. Und dazu der coole Style. Diese Saison z.B. in Zitronengelb oder als Blumendesign zu haben. Da steigt auch bei Regen gleich die Laune!




29.04.22  Claudia Michl

Querstreifen machen dick !

 


Oh wie lange schon begleitet mich dieser Satz in meiner Laufbahn als Verkäuferin und als selber dicke Frau. Nein, Querstreifen machen nicht dick! Dick machen falsche Ernährung, mangelnde Bewegung und/oder Krankheiten. Aber doch keine Querstreifen!


Dieses Gerücht hält sich aber trotzdem leider ziemlich hartnäckig. Und


 viele Frauen lehnen von vornherein ein Outfit ab, das sie soooo toll aussehen lassen würde. Dabei ist es mit Streifen wie mit den allermeisten Sachen: ES KOMMT DRAUF AN.


Ja, wenn man sich als Frau mit Rundungen in ein zu enges, quergestreiftes Teil zwängt, dann betont der Streifen (der dann an manchen Stellen eher eine Biegung macht) natürlich jedes Pölsterchen. Aber ein locker fallendes Oberteil, eine fein gestreifte Hose oder ein schön gestreiftes Kleid sind einfach nur schön. Die Streifen lenken den Blick auf Muster und Schnitt und zeichnen dabei nicht jede Körperrundung sichtbar nach. Das ist viel öfter bei hellen einfarbigen Teilen der Fall.


Klar, breite schwarz/gelbe Streifen zaubern meistens auch eher eine Hummelhüfte als eine Wespentaille. Aber generell sind Streifen ein tolles Muster,  vielseitig einsetzbar und super schön. Ganz viele Prints haben z.B. nur angedeutete Querstreifen, die man als solche gar nicht wahrnimmt, weil viele Farben ineinander übergehen. Eine fein gestreifte Business-Bluse macht auch ganz oft viel mehr her, als ihre weißen oder blauen unifarbenen Kameraden.


Deshalb empfehle ich Dir – probier es aus! Erst der Blick in den Spiegel zeigt objektiv, ob das Muster am jeweiligen Kleidungsstück wirklich was für Dich ist. Schluss mit allgemeinen Glaubenssätzen, die uns nur davon abhalten was neues auszuprobieren, in dem wir uns dann pudelwohl fühlen würden!


Merke: Querstreifen machen nicht dick – wer isst schließlich Querstreifen?


 
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